Was versteht man unter Internationalisierung?
Derzeit ist der Weg, um schneller zu wachsen und ein wettbewerbsfähiges Unternehmen zu sein, die Investition in die Internationalisierung sowie die Suche nach neuen Märkten und Verkaufssektoren. Das „Made in Italy“ ist eine international anerkannte Marke, und die Regierungen selbst haben beschlossen, in dieses Projekt zu investieren, um auch neue internationale Investoren anzuziehen. Tatsächlich hat das öffentliche Unterstützungssystem für die Internationalisierung im Jahr 2018 etwa 90.000 italienische Akteure direkt unterstützt, hauptsächlich produzierende Unternehmen von Waren oder Dienstleistungen. Die zur Verfügung gestellten Maßnahmen sind vielfältig und werden nicht nur vom MISE, sondern auch von den Handelskammern und den Regionen umgesetzt.
Die wichtigsten Ausschreibungen auf nationaler Ebene
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Voucher für die Internationalisierung
Es gibt zwei Arten von Vouchern:
a) Voucher „Early Stage“, in Höhe von 10.000 Euro (8.000 Euro für Unternehmen, die bereits Begünstigte der ersten Voucher-Edition waren), bei einem Dienstleistungsvertrag mit einem Betrag von mindestens 13.000 Euro netto zzgl. MwSt.;
b) Voucher „Advanced Stage“, in Höhe von 15.000 Euro, bei einem Dienstleistungsvertrag mit einem Betrag von mindestens 25.000 Euro netto zzgl. MwSt.
Die Vergabe der Voucher erfolgt nach der chronologischen Reihenfolge des Eingangs der Anträge, nachdem die Richtigkeit der im Antrag angegebenen Informationen überprüft wurde und unter Berücksichtigung der finanziellen Reserven.
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Exportunterstützung Gesetz 295/1973
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Beteiligung am Kapital von Nicht-EU-Unternehmen
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Günstige Finanzierungen Gesetz 394/1981
Im Rahmen dieser Maßnahme werden gefördert:
- Machbarkeitsstudien zur Bewertung des Markteintritts in einen Nicht-EU-Markt: Finanzierung von Personalkosten, Reisen und Aufenthalten für die Erstellung von Machbarkeitsstudien im Zusammenhang mit produktiven oder kommerziellen Investitionen
- Markteintrittsprogramme in Nicht-EU-Märkte: für Ausgaben zur Einrichtung eines Büros, eines Showrooms, eines Geschäfts oder einer Corner, einschließlich Personalkosten und Kosten für Werbeaktivitäten
- Technische Unterstützungsprogramme: für Ausgaben zur Schulung des operativen Personals bei Investitionsinitiativen in Nicht-EU-Ländern (beinhaltet Kosten für Personal, Reisen, Aufenthalte und Beratungen)
- Teilnahme an Messen, Ausstellungen und Systemmissionen in Nicht-EU-Märkten.
- Kapitalstärkung von exportierenden KMU: Finanzierung zur Stärkung der Solidität italienischer Unternehmen, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Auf regionaler Ebene konnte dank europäischer Mittel jede Region, wenn auch mit unterschiedlichen Modalitäten, eine Ausschreibung zur Internationalisierung für Unternehmen mit gesetzlichem oder operativem Sitz in der jeweiligen Region durchführen.
Beispielsweise hat die Region Lombardei eine mittel- bis langfristige Finanzierung zur Unterstützung spezifischer Investitionen für die internationale Entwicklung bereitgestellt, für einen Mindestbetrag von 50.000 Euro bis zu einem Maximum von 500.000 Euro, und beteiligt sich mit bis zu 80 % der gesamten förderfähigen Ausgaben.
Die Region Latium hat ihren eigenen Voucher für die Internationalisierung eingerichtet; es handelt sich um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 45 % bis 70 % des Gesamtbetrags des Projekts.
Die Region Venetien hat eine Ausschreibung für eine Investitionsbeihilfe in Höhe von 50 % der tatsächlich für die Umsetzung des Projekts aufgewendeten Kosten mit einer Mindestunterstützung von 60.000 Euro ausgeschrieben.
Dies sind nur drei kurz beschriebene Beispiele, jedoch mit dem Ziel, den Umfang der Förderungen zu verdeutlichen, die sich zwar ähneln, sich aber in den Formen und den übernommenen Projektsätzen unterscheiden.

Ich empfehle Ihnen außerdem zu prüfen, ob die Handelskammer Ihrer Stadt Ausschreibungen zur Exportförderung veröffentlicht hat. Beispielhaft hat die Handelskammer von Verona eine mittlerweile geschlossene Ausschreibung durchgeführt, die einen Zuschuss von 20 % der für internationale Messen aufgewendeten Kosten und 50 % der für die Umsetzung von Werbeinitiativen im Ausland, ausschließlich in aggregierter Form, für die „Destinazione Verona“ gewährte.
Fazit
Made in Italy wird weltweit geschätzt, und die wirtschaftliche Situation in Italien zwingt Unternehmer dazu, auf ausländische Märkte zu blicken. Die Möglichkeit, in einen Temporary Export Manager zu investieren, der die Prozesse leitet und implementiert, die Anreize zur Teilnahme an internationalen Messen und auch der Zugang zu zinsgünstigen Finanzierungen sind sicherlich wertvolle Instrumente und eine große Hilfe, um neue Märkte zu erschließen.